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​über uns

WorkshOpera Bern wurde 2018 von einer Gruppe junger Sänger:innen gegründet, um die Kunstform der Oper einem grösseren Publikum näherzubringen. Dabei geht es dem Opernkollektiv nicht nur darum, neue Ohren und Augen für die Oper zu gewinnen, sondern auch Strukturen des Betriebs zu hinterfragen. So arbeiten sie gemeinsam mit flachen Strukturen und ohne externe Regieperson. Ihre Inszenierungen entstehen im kreativen Werkstattstil, in dem alle mitdenken, mitreden und mitgestalten.

zwar Oper aber anders ...

Musikvermittlung steht bei WorkshOpera im Vordergrund – allerdings nicht im klassischen, konzertpädagogischen Sinn. Vielmehr wird sie direkt in die Konzepte der Produktionen eingebaut. So debütierte das Kollektiv mit Nozze ohne Arien, einer Version von Mozarts Le Nozze di Figaro, die auf Arien und Rezitative verzichtete. Die Geschichte wurde stattdessen nur durch Ensembleszenen und Erzählungen erzählt. Inspiriert vom Fantasy-Rollenspiel Dungeons&Dragons folgte die RPG-Zauberflöte, in der Mozarts berühmteste Oper gemeinsam mit Fantasy-Fans als Rollenspiel inszeniert wurde und das Publikum im Verlauf der Oper Prüfungen bestehen musste. Und weil sich die beiden Unterhaltungsformen den Namen teilen, brachte das Kollektiv Cimarosas Il Matrimonio segreto als Seifenoper-Telenovela-Verschnitt – ohne Rezitative, dafür mit Voice-over-Narration – auf die Bühne. Das Ganze kulminierte in der Operngala zum vierten Geburtstag des Kollektivs: Dort parodierten die WorkshOperati das Format der Operngala – und liessen doch ihre tiefe Liebe zur Kunstform der Oper durchblitzen.

Dass WorkshOpera auch ernst kann, bewiesen sie mit Weills Die sieben Todsünden und der Uraufführung von Ricardo Acostas Il Perro Perdido. Ihr Motto: Kunst muss unterhalten und Unterhaltung darf auch ernst sein. Oper ist vielseitig und voller Emotionen – und WorkshOpera zeigt genau das.

2024 durfte das Kollektiv gleich mit mehreren Ensembles zusammenarbeiten: Eine Familienversion von Mozarts Zauberflöte brachte Jung und Alt zum Staunen, während der Triptychon 3 (Ver-)Suchungen mit der Sinfonietta Bern musikalische Facetten aus dem 20. und 21. Jahrhundert eröffnete.

Mitglieder:innen

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Arion Rudari

Bariton

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Leo Bachmann

Bass

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Ricardo Acosta

Pianist | Komponist

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Luigi Chiaramonte

Tenor

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Julia Frischknecht

Sopran

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Ambra Biaggi

Mezzosopran

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